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Export

EU-Agrarexporte erreichten im September 2016 neuen Rekordwert

aiz
am
16.11.2016

Brüssel - Die EU-Agrar- und Lebensmittelexporte haben im September 2016 einen neuen Rekordwert von knapp 11,5 Mrd. Euro erreicht und liegen damit 500 Mio. Euro über dem Vorjahresmonat.

Dabei sind die Ausfuhren in die USA (+129 Mio. Euro) und nach Japan (+99 Mio. Euro) wertmäßig am stärksten angewachsen, aber auch in andere asiatische Destinationen wie Südkorea, Vietnam, Indien und Hongkong waren deutliche Steigerungen zu verzeichnen, teilte die EU in ihrem monatlichen Bericht zum Handel mit Agrar- und Ernährungsgütern mit.

Gegliedert nach Warengruppen gab es die größten Zuwächse bei Säuglingsnahrung (+75 Mio. Euro), Wein (+72 Mio. Euro) und frischem Gemüse (+70 Mio. Euro), gefolgt von Olivenöl, Tierhäuten und Fellen, Schweinefleisch, genießbaren Schlachtnebenprodukten sowie Zucker. Die Importe in die EU sind im September 2016 leicht auf 9 Mrd. Euro im Vergleich zu 9,1 Mrd. Euro im Vorjahr gesunken. Die höchsten wertmäßigen Importsteigerungen entfallen auf Waren aus der Türkei, Uruguay und Argentinien.

Wertmäßige Exportsteigerung um 1,6% von Oktober 2015 bis September 2016

Bei Betrachtung der EU-Exportleistungen nach Warengruppen in den vergangenen zwölf Monaten (Oktober 2015 bis September 2016) stiegen die Ausfuhren wertmäßig insbesondere für Schweinefleisch (+1,2 Mrd. Euro oder +31%), frisches Gemüse (+480 Mio. Euro oder +18%), aber auch für Schlachtnebenprodukte, anderes Fleisch und Fett, Olivenöl, Lebensmittelzubereitungen sowie lebende Tiere. Am meisten eingebüßt haben im genannten Zeitraum dagegen die Ausfuhren von Milchpulver.

Insgesamt haben die EU-Agrar-Nahrungsmittelexporte von Oktober 2015 bis September 2016 rund 129,9 Mrd. Euro (+1,6% gegenüber dem Vorjahr) und die Importe zirka 112 Mrd. Euro (+0,9%) betragen. Die Europäische Union hat damit ihren Nettoüberschuss auf 17,6 Mrd. Euro ausgeweitet, teilte die EU-Kommission in dem Bericht mit.

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