Login
Handel

EU-Agrarexporte auch im November 2016 auf sehr hohem Niveau

aiz
am
23.01.2017

Brüssel - Die EU-Exporte an Agrarprodukten und Lebensmitteln haben im November 2016 einen neuen Rekordwert von rund 11,7 Mrd. Euro erreicht, das waren um 813 Mio. Euro mehr als im Vorjahresmonat. Die Importe machten 9,85 Mrd. Euro (+2%) aus, teilt die EU-Kommission mit.

In den vergangenen zwölf Monaten (Dezember 2015 bis November 2016) machten die Drittlandausfuhren der EU in Summe 130,7 Mrd. Euro aus, dem standen Einfuhren von 112 Mrd. Euro gegenüber. Daraus resultierte ein positiver Außenhandels-Saldo im Agrar- und Lebensmittelbereic h von 18,7 Mrd. Euro.

Die größten Steigerungen wurden von Dezember 2015 bis November 2016 bei den Exporten in die USA erzielt, sie legten wertmäßig um 1,5 Mrd. auf 20,6 Mrd. Euro zu. Auch die Ausfuhren nach China konnten stark gesteigert werden, und zwar um 1,1 Mrd. auf insgesamt 11,3 Mrd. Euro.

Innerhalb der einzelnen Warengruppen gab es vor allem starke Zuwächse bei den Lieferungen von Schweinefleisch, diese stiegen im Zwölf-Monats-Zeitraum um knapp 34% auf 5,2 Mrd. Euro. Allein im November konnte gegenüber dem Vorjahresmonat ein Plus von 33% erzielt werden. Deutlich höher fielen von Dezember 2015 bis November 2016 auch die Exporte von genießbaren Schlachtnebenprodukten und tierischen Fetten (+21%) sowie von Olivenöl (+22%) und von Frischgemüse (+14%) aus.

Im jüngsten Exportbericht der EU-Kommission wird auch auf den Agraraußenhandel mit Ecuador Bezug genommen. Der Grund: Ecuador tritt dem bereits bestehenden Freihandelsabkommen der EU mit Kolumbien und Peru bei, das entsprechende Protokoll tritt provisorisch mit Jänner 2017 in Kraft. Die EU ist der drittgrößte Handelspartner der Andenstaaten. (Schluss) kam

Auch interessant