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Schlachtungen

Fleischerzeugung 2017 deutlich gesunken

Schwein Schlachtkörper
Die Zahl der geschlachteten Schweine ging 2017 zurück. © Imago/Westend61
aiz
am
13.02.2018

Im Jahr 2017 war die Fleischerzeugung durch deutsche gewerbliche Schlachtunternehmen nach zuletzt leicht steigenden Werten rückläufig.

Wie das Statistische Bundesamt mitteilt, sank die Fleischproduktion gegenüber dem Jahr 2016 um 2% auf insgesamt 8,11 Mio. t.

Mit knapp 57,9 Mio. Tieren im Jahr 2017 gingen die Schlachtungen von Schweinen gegenüber dem Vorjahr um 2,6% zurück. Dabei sank das Aufkommen von importierten Schweinen, die in deutschen Betrieben geschlachtet wurden, deutlich um 18%. Im gleichen Zeitraum verringerte sich die Anzahl der geschlachteten Schweine inländischer Herkunft um 1,3% auf 54 Mio. Tiere. Insgesamt nahm dadurch die Schweinefleischerzeugung um rund 127.600 t auf 5,45 Mio. t ab.
Die Anzahl gewerblich geschlachteter Rinder sank gegenüber dem Jahr 2016 um 3,1% auf 3,5 Mio. Tiere. Besonders auffällig ist hier ein Rückgang bei der Schlachtung von Kühen um 7%. In Summe bedeutet das eine erzeugte Schlachtmenge von 1,12 Mio. t Rindfleisch, das sind um 2,3% weniger als im Vorjahr.

Die Menge an Geflügelfleisch war mit 1,51 Mio. t im Vergleich zum Vorjahr um 0,8% niedriger. Zwar wurde etwas mehr Jungmasthühnerfleisch erzeugt (+1,3%), bei der Produktion von Entenfleisch (-12,7%) und Truthühnern (-3,7%) gab es jedoch einen Rückgang.

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