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Viehmärkte

Schlacht- und Nutzvieh teurer

Marktberichtsstelle des Bayerischen Bauernverbandes
am
10.01.2018

Im Jahr 2017 sind die Verkaufserlöse für Schlachtvieh und auch die Einkaufspreise für Ferkel und Kälber höher ausgefallen als im Vorjahr.

Schlacht- und Nutzviehmärkte

Am deutlichsten stiegen die Ferkelpreise an. Für ein 28-kg-Ferkel mussten 8,60 € oder 16,3 % mehr ausgegeben werden. Erholen konnten sich gegenüber dem niedrigen Vorjahresniveau die Schlachtkuhpreise (HKL R3). Das Jahresmittel legte um 31 ct/kg auf 3,24 €/kg SG zu. Die Jungbullenpreise (HKL U3) erreichten 2017 im Schnitt mit 3,86 €/kg SG nach 2012 (3,95 €/kg) einen neuen Spitzenwert. Die Schweinepreise (HKL S+E) konnten den Aufwärtstrend aus 2016 (+6,8 %) fortsetzen. 2017 errechnet sich das Jahresmittel bei 1,68 €/kg SG (+9,8 %). Den kräftigsten Preisanstieg gab es bei der Milch. Der Milchpreis stieg 2017 nach den schwachen Erlösen in 2015 und 2016 um über 25 % an. Die Eierpreisentwicklung war 2017geprägt vom Fipronilgeschehen. Am freien Markt stieg der Jahresdurchschnitt um 2,7 ct/Ei auf gut 14 ct (Kl. M) an.

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