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Jagd

244 000 Euro für die jagdliche Aus- und Fortbildung

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Ulrich Graf, Wochenblatt
am
28.02.2018

Für den laufenden Betrieb der Landesjagdschulen in Bayern hat das Landwirtschaftsministerium heuer rund 244.000 Euro aus der Jagdabgabe bereitgestellt.

Vocke Brunner

Den symbolischen Scheck überreichte der Landwirtschaftsminister Helmut Brunner vergangene Woche dem Präsidenten des Bayerischen Jagdverbands, Prof. Dr. Jürgen Vocke, bei einem Treffen in München. „Die Landesjagdschulen leisten einen unverzichtbaren Beitrag für eine fundierte Aus- und Fortbildung der bayerischen Jägerinnen und Jäger“, sagte Brunner. Angesichts der vielfältigen Aufgaben der Jagd für Natur und Gesellschaft sei dies unerlässlich.

Dem Minister zufolge vermitteln Experten und erfahrene Jäger an den drei bayerischen Schulstandorten in Amerdingen (Lkr. Donau-Ries), Feldkirchen (Lkr. München) und Wunsiedel wichtige Kenntnisse und Fertigkeiten, etwa zum Umgang mit der Waffe oder zur Ausbildung von Jagdhunden. Zudem unterstützen sie die Prüflinge bei der Vorbereitung auf die Jäger- oder Falknerprüfung. Für die Landesjagdschulen hat das Forstministerium seit 2004 mehr als 3,8 Millionen Euro aus der Jagdabgabe bereitgestellt.

Die Jagdabgabe wird von den Unteren Jagdbehörden jährlich zusammen mit der Gebühr für den Jagdschein erhoben. Neben den Landesjagdschulen werden mit dem Geld auch Projekte im Bereich des Jagdwesens gefördert, etwa die Revier- und Biotopverbesserung, die Prävention von Wildunfällen, der Kauf von Radiocäsium-Messstationen für die Strahlenuntersuchung von erlegtem Wild oder die Brauchtumspflege. Insgesamt stellt der Freistaat dafür heuer mehr als 1,2 Millionen Euro aus der Jagdabgabe bereit.

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