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Mittelverwendung

Auernhammer gegen Abstriche bei den Direktzahlungen

Auernhammer Artur
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Simon Michel-Berger, Wochenblatt
am
02.08.2019

Der Bundestagsabgeordnete der CSU spricht sich gegen Überlegungen aus, mehr Geld von der ersten in die zweite Säule umzuleiten.

Anlässlich der Meldungen über eine im Bundeskabinett geplante Erhöhung des Umschichtungssatzes von der 1. Säule in die 2. Säule der Gemeinsamen Agrarpolitik (siehe Ordnet das BMEL alles seinen Labelplänen unter?) erklärt der Agrarpolitiker der CSU im Bundestag, Artur Auernhammer, MdB:  „Verlässlichkeit und Vertragstreue stehen für mich an erster Stelle. Jede Diskussion um eine Erhöhung des Umschichtungssatzes von 4,5 % auf ein höheres Niveau schadet daher der politischen Glaubwürdigkeit. Eine entsprechende Änderung müsste im Deutschen Bundestag beschlossen werden. Hier mache ich nicht mit. Für mich ist klar: die Mittel für die Direktzahlungen sind in vollem Umfang zu erhalten. Sie dienen der Honorierung der Umweltleistungen für die Landwirte und sichern unsere bäuerlichen Existenzen nachhaltig ab. Eine Erhöhung des bisherigen Umschichtungssatzes steht hierzu im Widerspruch. Gerade vor dem Hintergrund, dass ständig noch etwas oben drauf gepackt werden soll, wäre eine erhöhte Mittelumschichtung ein fatales politisches Signal. Außerdem würde das dazu führen, dass Geld für die Förderung der ersten Hektare fehlt. Das kann daher kein Ziel eines Bundeslandwirtschaftsministeriums sein und ist nicht im Interesse unserer Bäuerinnen und Bauern.“

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