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BayWa und ESA kooperieren bei Satellitendaten

Satellit
pd
am
29.05.2017

München - Die Zusammenarbeit zielt darauf ab, Satellitendaten in landwirtschaftlichen Prozessen verstärkt einzusetzen, um positive Effekte auf Ressourcen- und Wassereinsatz sowie Ernteerträge zu erzielen.

Die ESA wird technische Kenntnisse über den Zugriff und die Interpretation von Daten von Satelliten wie der Flotte von Sentinels für Europas Copernicus-Programm in die Zusammenarbeit einbringen. Insbesondere der Satellit Sentinel-2 stellt Bilder zur Überwachung des Pflanzenwachstums zur Verfügung, wobei zwischen verschiedenen Nutzpflanzen unterschieden werden kann.

„Durch die Zusammenarbeit mit der ESA erhalten wir Zugang zu modernster Technologie für die Digital-Farming-Lösungen unserer Konzerntochter FarmFacts. Wir freuen uns als Agrarhandelsunternehmen diese Technologie mittelfristig zum Vorteil landwirtschaftlicher Betriebe unabhängig ihrer Betriebsgröße nutzbar machen zu können,“ sagte Klaus Josef Lutz, Vorstandsvorsitzender der BayWa AG. Durch das Feedback der Agrarexperten der BayWa werden wichtige Hinweise zur Validität und Nützlichkeit der Satellitendaten in die Kooperation mit der ESA einfließen.

Josef Aschbacher, Director ESA Earth Observation Programmes, fügte hinzu: "Die rasche Integration der Daten von der Copernicus-Sentinel-Flotte in agronomische Modelle ist eine Voraussetzung für die Prognose von Ernteerträgen und anderen Fragen der Nahrungsmittelversorgung. - BayWa ist deshalb ein idealer Partner für die ESA, um unsere satellitengestützten Modelle und Produkte in dieser Hinsicht zu validieren und zu verbessern."

Die Zusammenarbeit beinhaltet außerdem eine Partnerschaft im Innovationswettbewerb „ESA Copernicus Masters 2018“. Mit einer eigenen „Farming / Agriculture Challenge“ sollen im Rahmen des Wettbewerbs neue Ansätze zur Nutzung von Satellitendaten

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