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Politik

Bio legt in Bayern zu

von , am
18.05.2015

<b>München</b> - Wie Landwirtschaftsminister Helmut Brunner mitteilte, haben rund 600 Höfe mit 13.700 Hektar Fläche ihren Betrieb vom konventionellen auf den ökologischen Landbau umgestellt.

© Rainer Sturm / pixelio.de
Die Zahl der Biobetriebe in Bayern ist damit heuer um fast zehn Prozent auf gut 7.350 gewachsen. Landesweit werden jetzt 228.000 Hektar nach ökologischen Vorgaben bewirtschaftet. Der Freistaat hat damit seinen Vorsprung als bundesweit bedeutendstes Bioland weiter ausgebaut: Mehr als ein Drittel aller deutschen Biobetriebe wirtschaften in Bayern, über die Hälfte der in Deutschland produzierten Ökomilch kommt aus dem Freistaat. Und auch die Zahl der Verarbeitungsbetriebe von Ökolebensmitteln wächst beständig: Inzwischen sind es bayernweit knapp 3.000 Unternehmen.
Die Zahlen belegen laut Brunner, dass der Freistaat mit seinem 2013 initiierten Landesprogramm „BioRegio Bayern 2020“ die richtigen Anreize für den Ökolandbau setzt. Zuletzt hatte der Minister die jährliche Prämie, die ökologisch wirtschaftende Bauern aus dem Bayerischen Kulturlandschaftsprogramm erhalten, von 200 auf 273 Euro pro Hektar erhöht.
Die bessere Förderung ist aber laut Brunner nur einer von vielen Bausteinen im Programm, das auch Schwerpunkte bei Forschung, Bildung, Beratung und Vermarktung setzt. „Mit diesem Paket unterstützen wir den Ökolandbau wie kein anderes Bundesland“, so der Minister. Brunner will damit der Ökoproduktion im Freistaat Schwung verleihen und die Abhängigkeit von Importen verringern. Schließlich ist auch der Freistaat derzeit bei Bio-Lebensmitteln noch nicht in der Lage, die heimischen Märkte ausreichend zu bedienen. Um das zu ändern, hat der Minister ein ehrgeiziges Ziel gesetzt: Bis 2020 soll sich die Ökoproduktion im Freistaat verdoppeln. (pd)
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