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Ministertreffen

DBV will eine Milliarde für dürregeschädigte Bauern

Mais Trockenheit
Trockenheit
am
30.07.2018

Am 31. Juli, beraten Vertreter von Bund und Ländern über die Auswirkungen der Dürre. Der Deutsche Bauernverband hat schon eine erste Duftmarke gesetzt.

„Eine Milliarde wäre wünschenswert, um die Ausfälle auszugleichen“, sagte Rukwied den Zeitungen der Funke Mediengruppe. Die Hilfen will er Landwirten zukommen lassen, deren Ernte mehr als 30 Prozent unter dem Schnitt der letzten Jahre liegt. Voraussetzung dafür sei aber zunächst, den Notstand zu erklären, damit eine gesetzliche Grundlage besteht.

In diesem Zusammenhang bracht Rukwied auch wieder eine steuerfreie Risikoausgleichsrücklage ins Spiel, mit der die Bauern für schwierige Jahre vorsorgen könnten.

Connemann: Erntestatistik noch abwarten

Die Bundestagsfraktion von CDU/CSU hat bereits auf die Forderung reagiert. Die stellvertretende Vorsitzende, Gitta Connemann erklärte: „Wir brauchen Klarheit. Bund und Länder müssen jetzt so schnell wie möglich entscheiden, ob es sich bei der diesjährigen Dürre um ein Schadenereignis nationalen Ausmaßes handelt. Nur dann können betroffene Betriebe Bundeshilfen erhalten. Dafür muss jedoch noch die Erntestatistik abgewartet werden."

Eines stehe aber jetzt schon fest. Die Situation sie dramatisch. Die Luft würde im wahrsten Sinne des Wortes brennen. 

Möglich wären Steuerstundungen und KFW-Sonderkredite. Derzeit wird geprüft, ob Ökologische Vorrangflächen im Herbst ausnahmsweise mit Ackerfutter ausgesät werden dürfen. Aber dazu muss es dann zu gegebener Zeit regnen. Vorstellbar sind auch Transporthilfen für Futter.

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