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Austausch

EU-Kommission startet Plattform zum Tierschutz

aiz
am
07.06.2017

Brüssel - Die Plattform solle einen Austausch zwischen Behörden, Unternehmen, Zivilgesellschaft und Wissenschaftern erlauben.

EU-Gesundheitskommissar Vytenis Andriukaitis hat gestern die EU-Plattform für Tierschutz ins Leben gerufen. Diese vereint 75 Vertreter von Interessengruppen, NGOs, Wissenschaft, EU-Mitgliedstaaten, Ländern des EWR (Europäischer Wirtschaftsraum), internationalen Organisationen und der Efsa (Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit). Die teilnehmenden Akteure sollen dadurch Erfahrungen austauschen und einen Beitrag zur Verbesserung des Tierschutzes leisten.

 

Mit der Plattform soll der Dialog zwischen den zuständigen Behörden, den Unternehmen, der Zivilgesellschaft und Wissenschaftern über Fragen des Tierschutzes gefördert werden, die für die Bürgerinnen und Bürger der EU relevant sind, erklärte die EU-Kommission. Die Ziele sind die Entwicklung koordinierter Tierschutz-Maßnahmen sowie der Austausch darüber, um eine bessere Anwendung der EU-Tierschutzvorschriften zu erreichen, freiwillige Verpflichtungen der Unternehmen auszuweiten sowie die EU-Tierschutzstandards weltweit auszubauen.

Den Ausschlag für die Gründung der Plattform gaben die Ergebnisse einer im März 2016 veröffentlichten Eurobarometer-Umfrage, wonach die absolute Mehrheit der Europäer den Tierschutz für sehr wichtig hält.

Die Plattform soll zweimal im Jahr zusammenkommen.

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