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Überschwemmungen

EU-Solidaritätsfonds - 31 Millionen Euro für Bayern

Hochwasser
pd
am
08.03.2017

Brüssel - EU-Kommission unterstützt Bayern nach Überschwemmungen mit 31 Millionen Euro.

Die EU-Kommission hat gestern (Dienstag) finanzielle Hilfen für Bayern nach den Überschwemmungen im letzten Frühjahr freigegeben. Die EU-Kommission hatte im Oktober 2016 infolge eines Antrags aus Deutschland vorgeschlagen, Bayern mit Hilfsmitteln in Höhe von 31,5 Mio. Euro aus dem Solidaritätsfonds der Europäischen Union zu unterstützen. Nach der Billigung von Europäischem Parlament und Rat steht die Hilfe nun zur Auszahlung bereit. Die EU-Kommissarin für Regionalpolitik, Corina Creţu, sagte: „Wo eine Katastrophe passiert, ist die EU-Kommission da um zu helfen, wie im Fall der Überschwemmungen in Bayern im Mai und Juni 2016. Dies ist EU-Solidarität in Aktion.“

Die Hilfe aus dem EU-Solidaritätsfonds (EUSF) in Höhe von 31,5 Mio. Euro soll für die Wiederherstellung wichtiger Infrastruktur sowie zur Deckung der Kosten für die Hilfsmaßnahmen und einen Teil der Aufräum- und Reinigungsarbeiten verwendet werden.

Starke Regenfälle ließen im Mai und Juni 2016 in Niederbayern die Flüsse über die Ufer treten und führten zur Überflutung mehrerer Dörfer. Die Folge waren Schäden an öffentlicher Infrastruktur, an öffentlichen Gebäuden und Wohnhäusern, bei Unternehmen und in der Landwirtschaft.

Der Solidaritätsfonds der Europäischen Union wurde eingerichtet, um Mitgliedstaaten und Beitrittsländer nach Naturkatastrophen auf nationaler oder auf regionaler Ebene finanziell zu unterstützen. Eingerichtet wurde der Fonds nach den schweren Überflutungen in Mitteleuropa im Sommer 2002.

An Deutschland wurden aus dem Fonds seit seiner Einrichtung im Jahr 2002 insgesamt über 1 Mrd.  Euro ausbezahlt.

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