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Politik

Europäische Bauernpräsidenten schlagen Hogan GAP-Vereinfachung vor

von , am
23.07.2015

<b>Brüssel</b> - Kritik an Greening, Kontrollen und Auszahlung der Direktzahlungen.

Phil Hogan © Werkbild
Präsidenten sieben europäischer Bauernverbände - aus den Niederlanden, Dänemark, Schweden, Finnland, Deutschland sowie aus England und Wales - haben EU-Agrarkommissar Phil Hogan eine Liste mit zehn besonders dringlichen Vorschlägen zur Vereinfachung der Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) übermittelt.
Die Liste konzentriert sich auf die Vereinfachung der Greening-Anforderungen, der Kontrollen und Sanktionen sowie der Auszahlungsmodalitäten bei den EU-Direktzahlungen an die Landwirte. So wird die geltende Definition von Dauergrünland kritisiert und gefordert, dass Landwirte ihre Ackerfutterflächen auch dann weiter als Ackerfläche führen müssten, wenn diese länger als fünf Jahre mit Gras genutzt wurden. Die Anforderung, wonach bei den Zwischenfrüchten im Greening Saatmischungen gefordert werden, sollte entfallen. Außerdem müsste die Auszahlung der EU-Direktzahlungen noch im Antragsjahr und sofort nach Abschluss der Kontrollen erfolgen.
Die Präsidenten begrüßten die Absicht des EU-Agrarkommissars, die Vereinfachung der GAP voranzutreiben. "Wir zählen darauf, dass Sie ihre diesbezügliche Agenda zu einem Ergebnis bringen. Ob es am Ende ein Erfolg wird, werden unsere Mitglieder, die Landwirte, entscheiden", erklärten die sieben Vertreter der europäischen Bauernverbände.  (aiz)
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