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Gemeinsame Agrarpolitik

Europäischer Bauernverband will mehr Geld für Agrarpolitik

Geldscheine
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Ulrich Graf, Wochenblatt
am
12.12.2017

Copa und Cogeca haben gefordert, die Haushaltsobergrenze auf über 1 % des Bruttonationaleinkommens anzuheben.

Copa und Cogeca teilten auf einem Treffen mit der estnischen Ratspräsidentschaft den EU-Landwirtschaftsministern gestern mit, dass die neue Mitteilung der Europäischen Kommission zu Ernährung und Landwirtschaft der Zukunft einen guten Ausgangspunkt darstelle. Sie sei ambitioniert und erfordere daher eine angemessene Finanzierung.

Cogeca-Präsident Thomas Magnusson sagte im Namen der europäischen Landwirte und landwirtschaftlichen Genossenschaften, es sei positiv zu werten, dass in diesem Plan beide Säulen der GAP sowie die Direktzahlungen an Landwirte gewahrt würden. „Es wird wichtig sein, sicherzustellen, dass die Vereinfachung Ergebnisse für die Landwirte erbringt“, so Magnusson. „Die Gemeinsame Agrarpolitik (GAP) sollte eine gemeinschaftliche Politik ohne jedwede Renationalisierung bleiben und die Haushaltsobergrenze auf über 1 % des Bruttonationaleinkommens angehoben werden. So können die Landwirte und ihre Genossenschaften die künftigen Chancen, die sich der europäischen Landwirtschaft bieten, entsprechend nutzen.“ 

Er begrüßte außerdem, dass eine starke Säule für ländliche Entwicklung gegeben sei, um die Vitalität der ländlichen Gebiete zu gewährleisten. Magnusson betonte, dass der Zugang zu Breitband-Internet für Landwirte und ihre Genossenschaften von zentraler Bedeutung sein werde, um neue Technologien wie Smart Farming nutzen und die nächste Generation von Landwirten auf dem Land halten zu können.

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