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Landwirtschaftliches Einkommen

Europaparlament setzt sich für Risikoabsicherung in Landwirtschaft ein

aiz
am
16.12.2016

Straßburg - Die Abgeordneten des Europäischen Parlaments fordern von der EU-Kommission attraktive Instrumente zur Absicherung von landwirtschaftlichen Einkommen. Landwirte seien zunehmenden Preisschwankungen ausgesetzt, heißt es in einer in Straßburg abgestimmten Erklärung des Europaparlaments und die EU habe bisher keine Antworten darauf.

Dagegen werde in den USA, in China und in Brasilien die Agrarpolitik ausgebaut, um die Einkommen der Landwirte zu stabilisieren. In der EU wurde dagegen die Preispolitik Stück für Stück abgebaut. Angebote zur Risikoabsicherung im Rahmen der ländlichen Förderpolitik der EU reichten bei weitem nicht aus. Diese Programme in der 2. Säule der Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) seien mit zu wenig Haushaltsmitteln ausgestattet und würden von Landwirten kaum genutzt. Die EU-Kommission sollte deshalb attraktivere Angebote zur Absicherung der Einkommen entwickeln.

Weiterhin fordern die Abgeordneten EU-Gesetze gegen unfaire Handelspraktiken, einen Ausbau von Verträgen zwischen Landwirten und ihren Abnehmern, die Stärkung von Erzeugergemeinschaften sowie mehr Preistransparenz. Die Erklärung wurde im Plenum mit 445 Ja-Stimmen und 148 Nein-Stimmen angenommen. EU-Agrarkommissar Phil Hogan sagte zu, die Ideen des Parlaments würden in die Vorbereitungen für die nächste GAP-Reform eingehen.

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