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Ausblick

FAO/OECD geht von stabilen Preisen für Agrarrohstoffe aus

aiz
am
05.07.2016

Paris - In den nächsten zehn Jahren erwarten die Organisationen stabile Preise für Agrarrohstoffe.

Eine höhere landwirtschaftliche Produktivität und etwas größere Anbauflächen in den kommenden zehn Jahren werden den weltweit steigenden Nahrungsmittelbedarf decken, die Preise stabilisieren und zu einer Periode verhaltener Agrarmärkte führen, davon gehen die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) sowie die Landwirtschafts- und Ernährungsorganisation der Vereinten Nationen (FAO) aus.

Wie aus dem Agrarausblick 2016 bis 2025 der beiden Organisationen hervorgeht, soll der Nahrungsmittelbedarf durch ein moderates Wirtschaftswachstum, eine verlangsamte Bevölkerungsausdehnung sowie durch den Trend, in den Haushalten mehr von ihrem Einkommen für Non-Food-Artikel auszugeben (einschließlich in den Entwicklungsländern) abgeschwächt werden.

In ihrer Zehn-Jahres-Prognose gehen die Experten von künftig geringeren Preisschwankungen aus, die ihrer Ansicht nach besonders durch das ins Stocken geratene globale Wirtschaftswachstum, einer damit verbundenen geringeren Nachfrage sowie hohen Lagerbeständen verursacht wurden. "Wenn das Wachstum von Angebot und Nachfrage weitgehend aufeinander abgestimmt wird, sind stabile, reale Agrarpreise zu erwarten", sagten OECD und FAO. Das Produktionswachstum werde zu 80% durch Ertragssteigerungen abgedeckt und der Rest durch eine Ausweitung der Anbauflächen, vor allem in Brasilien und Argentinien, prognostizierten die Experten.

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