Login
Politik

FFH: Prüfung und Einwände bis 1. Mai möglich

von , am
06.03.2015

<b>München</b> - Grundstückseigentümer und Bewirtschafter erhalten mehr Zeit.

Wegen eines Pilotverfahrens der EU-Kommission gegen Deutschland muss Bayern nach den Vogelschutzgebieten nun auch die FFH-Gebiete rechtlich per Verordnung sichern und dabei flächenscharf abgrenzen. Nach der ersten Fristverlängerung, haben sich nun die Agrarausschussvorsitzende Angelika Schorer und der Abgeordnete Anton Kreitmair im Landtag dafür eingesetzt, dass die Frist nun nochmals verlängert wurde.
Grundstückseigentümer und Bewirtschafter haben nun bis zum 1. Mai 2015 Zeit, um zu prüfen, wie sich die Grenze der FFH-Gebiete im Flurkartenmaßstab darstellt.
Seit 9. Januar läuft die Anhörung zum Entwurf der Natura 2000-Verordnung und der Feinabgrenzung der FFH-Gebiete. Beim Anhörungsverfahren im Internet sind zahlreiche Probleme und technische Schwierigkeiten aufgetreten. Damit alle betroffenen Grundstückseigentümer und Bewirtschafter die Entwürfe und die geplanten Erhaltungsziele prüfen können, hatte der BBV sich für eine Verlängerung eingesetzt. Eigentlich sollte die Frist am 1. März enden.
Allen von FFH-Gebieten betroffenen Grundeigentümern und Landwirten wird dringend empfohlen, Karten im Maßstab 1:5000 sowie die Beschreibungen zu den Zielen der einzelnen FFH-Gebiete zu prüfen und ihre persönliche Stellungnahme abzugeben. Die Unterlagen und Karten sind im Internet abrufbar, auch die Stellungnahmen müssen online abgegeben werden. (pd)
Auch interessant