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Tierwohl

Grüne fordern Umbau der Tierhaltung

Schweine fressen
pd
am
29.06.2017

Berlin - Die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen fordert die Bundesregierung dazu auf, ein detailliertes Förderkonzept für den Umbau der Nutztierhaltung zur Verbesserungen der Tierhaltung vorzulegen.

Die Abgeordneten verlangen in einem Antrag (18/12947) die Umschichtung von 15 Prozent der Direktzahlungsgelder aus der ersten Säule der Gemeinsamen EU-Agrarpolitik - rund 750 Millionen Euro - in die zweite Säule. Dadurch sollen Projekte für eine nachhaltige, ökologische und tiergerechte Landwirtschaft unterstützt werden.

Weitere acht Prozent der GAP-Mittel - rund 400 Millionen Euro - sollen in tier- sowie umweltfreundliche Produktionsweisen wie Weidehaltung in Gebirgsregionen oder den Anbau von Leguminosen fließen.

Des Weiteren sollen die Bundesmittel für Tierschutz um das Sechsfache erhöht werden. Das Geld soll unter anderem für ein nationales Kompetenzzentrum für Tierschutz und die Einsetzung eines Bundesbeauftragten für Tierschutz ausgegeben werden.

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