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Grünland

Kitzretter werden gefördert

Rehkitz
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Ulrich Graf, Wochenblatt
am
27.04.2018

Aus Jagdabgabemitteln des bayerischen Landwirtschaftsministeriums wird die Beschaffung von optisch-akustischen Kitzrettern gefördert.

Mähunfälle sind nicht nur aus Gründen des Tierschutzes ein Problem, sondern sie bedeuten auch eine starke psychische Belastung. Zudem geht es um die Futterqualität und Gesundheit der Kühe. Landwirte haben deshalb größtes Interesse daran, dass bei der Frühjahrsmahd keine jungen Wildtiere zu Schaden kommen.

Der Kontakt und Absprachen zwischen Landwirten und Jägern sind der effektivste Schutz für das Jungwild. Einfach und wirksam sind zudem optische und akustische Scheuchen oder eine Kombination beider Varianten. Besonders Geräte, die in unregelmäßigen zeitlichen Abständen schrille Warntöne von sich geben und dabei ein helles Lichtsignal ausstrahlen, haben sich bewährt und werden von verschiedenen Herstellern angeboten.

Der BBV hat nun für Landwirte, Jagdgenossenschaften und Jäger erreicht, dass aus Jagdabgabemitteln des bayerischen Landwirtschaftsministeriums die Beschaffung von optisch-akustischen Kitzrettern gefördert wird. Und zwar mit einem Betrag von maximal 112,90 Euro (inkl. MwSt.) je Gerät mit Akku.

Die momentan zur Verfügung stehenden Gelder ermöglichen die Förderung von etwa 200 Kitzrettern. Die Mittel werden nach zeitlicher Reihenfolge der Antragstellung vergeben. Maximal fünf optisch-akustische Kitzretter je Antragsteller sind förderfähig. Ansprechpartner ist der Fachbereich Erzeugung und Vermarktung im BBV-Generalsekretariat (Tel. 089-55873-113). Das Antragsformular erhalten Sie nur dort.

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