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Reform der gemeinsamen Agrarpolitik

Köstinger spricht sich für Kappung aus

Köstinger Elisabeth
aiz
am
06.06.2018

"Jede Bemühung in Richtung Förderobergrenzen sehe ich sehr positiv", kommentierte die österreichische Landwirtschaftsministerin den EU-Vorschlag.

Die Vorschläge der EU-Kommission sehen auch ein Capping (Förderobergrenzen) vor. Demnach sollen die jährlichen Direktzahlungen je Betrieb ab 60.000 Euro schrittweise reduziert und mit einer Obergrenze in der Höhe von 100.000 Euro begrenzt werden. "Wir werden uns der Diskussion in Europa nicht verschließen. Jede Bemühung in Richtung Förderobergrenzen sehe ich sehr positiv. Unsere österreichischen Bäuerinnen und Bauern gehören im europäischen Vergleich zu den Kleinstbetrieben und daher müssen wir die Debatte europaweit führen. Nicht die Agrarfabriken, sondern die bäuerlichen Familienbetriebe sollen das Agrarmodell der Zukunft auch in Europa sein. Das von Kommissar Hogan präsentierte Modell mit der schrittweisen Reduktion der Mittel sehe ich als gute Ausgangsbasis für die Verhandlungen", unterstreicht Köstinger.

Die österreichische Landwirtschaft sei im europäischen Vergleich klein strukturiert. Ein durchschnittlicher heimischer Betrieb bewirtschafte 20 ha, in Deutschland am Beispiel Mecklenburg-Vorpommern rund 270 ha.

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