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Ländervereinbarung

Länderübergreifendes Wolfsmanagement

Wolf
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Ulrich Graf, Wochenblatt
am
07.03.2018

Hessen, Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz und das Saarland haben vereinbart, das Wolfsmanagement über Landesgrenzen hinaus zu organisieren.

Zu der Vier-Länder-Kooperation zwischen Hessen, Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz und dem Saarland soll ein enger Erfahrungsaustausch über den Wolf gehören. Eine gemeinsame Managementgruppe wird sich etwa über Wolfssichtungen oder das Verhalten einzelner Tiere informieren sowie Aktivitäten zum Schutz von Wölfen koordinieren.

Die Länder wollen auch Experten-Teams ausbilden, die verhaltensauffällige Wölfe fangen und mit Sendern ausstatten können. So können diese Einzeltiere in ihrem Bewegungsradius kontrolliert und intensiv beobachtet werden. Zusätzlich sollen diese Teams auch in die Lage versetzt werden - als Ultima Ratio - einzelne Wölfe zu erlegen, wenn diese durch mehrfache Viehrisse Schaden verursachen oder sich gegenüber dem Menschen besonders auffällig verhalten. Auch dies wird über die Ländergrenzen hinweg organisiert und in der Kooperation geregelt.

Weitere Länder können sich an der Zusammenarbeit beteiligen.

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