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Theaterstück

Landjugend Bayern feiert Weltpremiere in Berlin

pd
am
31.01.2017

Berlin/München - Die Bayerische Jungbauernschaft e.V. feierte mit ihrem jugendkulturellen Theaterstück „De Bello Bavario“ eine Weltpremiere. Die Erstaufführung erfolgte am 22. Januar auf der Jugendveranstaltung des Bundes der deutschen Landjugend e.V. während der Internationalen Grünen Woche in Berlin.

Marktszene

Vor knapp 3.000 Landjugendlichen aus Deutschland führten die bayerischen Landjugendlichen das selbst entwickelte und geschriebene Stück erstmals der breiten Öffentlichkeit vor. Martin Baumgärtner freute sich als Landesvorsitzender: „Wir haben unseren Mitgliedern neue Räume für jugendkulturelle und traditionelle Landjugendarbeit angeboten und konnten der Öffentlichkeit hier in der Hauptstadt zeigen, dass Landjugend in Projekten viel erreichen kann.“

Die zahlreichen Ehrengäste um Dr. Hermann Otto Aeikens, Staatsekretär beim Bundesminister für Ernährung und Landwirtschaft, Dr. Ralf Kleindiek, Staatssekretär bei der Bundesjugendministerin, Joachim Rukwied, Präsident Deutscher Bauernverband und Brigitte Scherb, Präsidentin Deutscher LandFrauenverband, gratulierten dem bayerischen Landjugendverband nach dem Schlussakt im Berliner City Cube herzlich.

Im Februar 2016 startete eine kleine Projektgruppe um Landesvorsitzende Carolin Bezold mit den ersten Planungen und Überlegungen. „Wir haben über 3.000 Stunden ehrenamtliche Arbeit in unser Projekt investiert. Es hat sich mehr als gelohnt“, war die junge Oberfränkin im Anschluss über die gelungene Aufführung voller Euphorie. Insgesamt waren an der jugendkulturellen Projektarbeit 30 Mitglieder in den Bereichen Schauspiel, Maske, Requisite, Technik und Catering beteiligt.

Den bayerischen Krieg ausgerufen

Gleich zu Beginn des Stückes steht „Chef Martin“ mit seinen bayerischen Freunden um Grantler „Karl“, dem mutigen „Alfred“, dem altersweisen „Johann“ und dem plumpen „Otti“ vor einer schwierigen Entscheidung, da „der Boss“ aus der Hauptstadt die Steuern im Bund erhöhen will. Nach langen Diskussionen ist sich die Gruppe einig: der bayerische Krieg, „De Bello Bavario“, wird ausgerufen. Gemeinsam ziehen sie aus, um sich für mehr Selbstständigkeit und Freiheit in der Hauptstadt einzusetzen und endlich aus dem überflüssigen Bund auszutreten. Doch in der Stadt selbst erleben sie so einige Abenteuer beim Showkochen, Obstkauf und Karten spielen, treffen Gesinnungsgenossen aus anderen Landesteilen und lernen die medizinische und exekutive Organisation des Bundes kennen. Dabei stellen sie fest, dass ein Verbleib im Bund aufgrund der guten Infrastruktur durchaus sinnvoll ist, nur die Steuererhöhungen gehen partout nicht. Da sind sich alle einig. Schließlich treffen sie auf „den Boss“ mit seinem Assistenten „Siggi“. Beim Showdown mit den beiden werfen sie alle Überredungskünste in die Waagschale und erreichen schließlich ihr Ziel: in einer demokratischen Abstimmung überzeugen sie die beiden Führungspersönlichkeiten von ihrem Unwillen. Enttäuscht über die abgelehnten Steuererhöhungen ziehen „der Boss“ und „Siggi“ von dannen, bevor die große Abschlussparty beginnt.

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