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Elefantenhochzeit

Monsanto lehnt Übernahmeangebot von Bayer ab

aiz
am
27.05.2016

St. Louis/Leverkusen - US-Agrarkonzern zeigt sich aber weiter gesprächsbereit.

Monsanto ist der vom Bayer-Konzern gebotene Kaufpreis von 55 Mrd. Euro (62 Mrd. USD) zu gering, signalisierte aber weitere Gesprächsbereitschaft. Der Verwaltungsrat von Monsanto bewertete das Angebot der Bayer AG als "unvollständig und finanziell unzureichend". Auch wenn Monsanto-CEO Hugh Grant betonte, dass sich aus einer "integrierten Strategie" der beiden Konzerne "erhebliche Vorteile" ergeben könnten, hält er das aktuelle Angebot für eine "deutliche Unterbewertung" des Unternehmens. Außerdem bemängelte der Verwaltungsrat, dem auch Grant angehört, dass Bayer keinen überzeugenden Finanzierungsplan sowie keine Strategie mit möglichen Einwänden der Kartellbehörde vorlegen konnte.

 

In einer ersten Stellungnahme bekräftigte Bayer sein Angebot über 122 USD je Aktie in bar, das einen attraktiven und sicheren Wert für die Aktionäre von Monsanto darstelle, sehe aber weiteren konstruktiven Gesprächen mit Monsanto zur geplanten Transaktion entgegen.

"Wir freuen uns, dass der Verwaltungsrat von Monsanto unsere Überzeugung von den erheblichen Vorteilen einer integrierten Strategie für Landwirte und die Gesellschaft insgesamt teilt", sagte Werner Baumann, Vorstandsvorsitzender der Bayer AG. "Wir sind zuversichtlich, dass wir alle Fragen zur Finanzierung und zu regulatorischen Aspekten im Zusammenhang mit der Transaktion klären können. Es ist weiterhin unser Ziel, diese für beide Seiten überzeugende Transaktion gemeinsam zum Abschluss zu bringen", so Baumann.

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