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Trockenheit

Österreich: Grünbrachen als Futterflächen freigegeben

Ladewagen mit Heu
aiz
am
23.06.2017

Wien - Um die drohende Futtermittelknappheit zu verhindern, hat Bundesminister Andrä Rupprechter als Sofortmaßnahme veranlasst, dass sogenannte "Grünbrachen" als Futterflächen freigegeben werden.

Aufgrund der anhaltenden Trockenheit und Hitze werden in weiten Teilen Österreichs Ertragsausfälle in der Landwirtschaft befürchtet. Um die drohende Futtermittelknappheit zu verhindern, hat Bundesminister Andrä Rupprechter als Sofortmaßnahme veranlasst, dass sogenannte "Grünbrachen" als Futterflächen freigegeben werden. "Unsere Landwirtinnen und Landwirte stehen vor einer enormen Herausforderung. In dieser außergewöhnlichen Situation müssen wir rasch handeln - so kann eine akute Futtermittelknappheit verhindert werden", betont der Ressortchef.

Somit ist es mit sofortiger Wirkung im gesamten Bundesgebiet erlaubt, Greening-Brachen, Bodengesundungsflächen sowie ÖPUL-Biodiversitätsflächen auf Acker und Grünland vorzeitig als Futterflächen zu nutzen. Naturschutzflächen sind von dieser Sonderregelung ausgeschlossen. Sonstige Bedingungen wie das Verbot von Dünge- und Pflanzenschutzmitteln bleiben aufrecht.

Aufgrund der seit Mai andauernden Trockenheit zeigt sich ein deutlich geringeres Wachstum bei Grünlandbeständen. Insbesondere beim zweiten und dritten Schnitt sind Ertragseinbußen mit entsprechenden Auswirkungen auf die Futterverfügbarkeit zu erwarten. Im Ackerbau reifen Getreidebestände aufgrund der Trockenheit in der Reifephase vorzeitig ab und es kommt zu reduzierten Erträgen wie auch zu schlechteren Qualitätseigenschaften.

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