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Aus dem Bundestag

Rückläufiger Export von Neonikotinoiden

von , am
10.10.2016

Berlin - Die Ausfuhren von Insektiziden mit Neonikotinoidwirkstoffen ist in den Jahren 2013 bis 2015 von 2.385 Tonnen auf 1.678 Tonnen gesunken.

Blattläuse an Distel
© Thomas Max Müller/pixelio.de

Die Absatzmenge von Insektiziden mit Neonikotinoidwirkstoffen lag in Deutschland in den Jahren 2013 bis 2015 nahezu konstant bei rund 200 Tonnen. Im Gegensatz dazu seien die Ausfuhren im selben Zeitraum von 2.385 Tonnen auf 1.678 Tonnen gesunken. Das geht aus einer Antwort der Bundesregierung auf eine Anfrage der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen zur Gefährdung von Bestäubern durch Neonikotinoide hervor.

Synthetisch hergestellte Wirkstoffe wie die Neonikotinoide werden seit rund 20 Jahren als Nervengift gegen Insekten in der Landwirtschaft und im Gartenbau eingesetzt. Darüber hinaus heißt es in der Antwort, dass das Julius Kühn-Institut (JKI) kürzlich ein Institut für Bienenschutz eröffnet habe, um die Fragen des Bienenschutzes fach- sowie speziesübergreifend von Experten behandeln zu lassen.

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