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Witterung

Schneergionen - Wildtiere brauchen Ruhe

Hirsch
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Ulrich Graf, Wochenblatt
am
05.02.2019

Vor allem in den bayerischen Alpen hätten die massiven Schneefälle der vergangenen Wochen den Wildtieren stark zugesetzt.

München – Fortbewegung und Futtersuche wird durch den hohen Schnee viel schwieriger seien. „Rehe, Gämse und Hirsche sind zwar auch an harte Winter gut angepasst, dürfen aber gerade nach den extremen Schneefällen der letzten Wochen nicht beunruhigt werden“, sagte die Forstministerin Michaela Kaniber in München. Wildtiere überleben den Winter, in dem sie ihren Körper in einen „Energiesparmodus“ versetzen. Sie versorgen sich dabei vor allem mit den im Sommer und Herbst gebildeten Fettreserven. Jede unnötige Störung zehre an den Kräften und verbrauche sehr viel Energie.

Gämse, Hirsche, Rehe, aber auch Auer- und Birkwild bräuchten jetzt vor allem viel Ruhe. „Egal ob Skifahrer, Schneeschuhgeher, Rodler oder Spaziergänger – jeder sollte bei seinen Freizeitaktivitäten im Winter Rücksicht auf Wildtiere nehmen, auf ausgewiesenen Routen bleiben und keinesfalls Wildtiere absichtlich stören“, so Kaniber.

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