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Staatsbetrieb

Staatsregierung gründet eigenen Agrarbetrieb

Bayern Landschaft
BLW
am
10.01.2019

Seit 1. Januar firmiert der neue Staatsbetrieb unter der Bezeichnung „Bayerische Staatsgüter in Gründung“ (BaySG i.G.).

München/Grub Die Umwandlung der bayernweit sieben landwirtschaftlichen Lehr-, Versuchs- und Fachzentren sowie der sieben Versuchsstationen in einen eigenen Staatsbetrieb mit weit über 3000 ha nimmt Formen an. Seit 1. Januar firmiert der neue Staatsbetrieb unter der Bezeichnung „Bayerische Staatsgüter in Gründung“ (BaySG i.G.). Im kommenden Jahr soll der offizielle Start erfolgen. Ende 2017 hatte das bayerische Kabinett die Gründung beschlossen. Das Ziel: ein unternehmerisch geführter und damit flexibler handlungsfähiger Staatsbetrieb.

Die verschiedenen Standorte sollen zu sieben Schwerpunktbetrieben gebündelt werden. Das teilte das Landwirtschaftsministerium auf Nachfrage mit. Die Standorte werden organisatorisch und fachlich zusammengefasst und arbeiten überbetrieblich zusammen. So sollen künftig Schwerpunktbetriebe für das Versuchswesen und für Bildungsaufgaben tätig werden. Zudem sollen sich diese Betriebe auf einen Viehhaltungs-Produktionszweig konzentrieren.

Die Zentrale der BaySG wird in Grub sein. Die zentrale Koordinierung soll zusammen mit anderen Maßnahmen, wie eine flexiblere Bauplanung und modernste Versuchstechnik, unter anderem zu einer Effizienzsteigerung des Betriebs führen.

Die BaySG starten 2019 mit den Liegenschaften und Kapazitäten wie sie derzeit bestehen. Von den künftig circa 3600 ha Betriebsfläche sind rund 2950 ha landwirtschaftliche Nutzfläche (darunter 1800 ha Ackerfläche und 1000 ha Grünland), 550 ha Wald und 250 ha Hofflächen. Der landwirtschaftliche Betrieb dient als Grundlage für die beiden weiteren Geschäftsfelder, die Versuchsdurchführung und Maßnahmen in der Aus-, Fort- und Weiterbildung.

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