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Staatsregierung

Trockenheit und Hitze in Bayern

Boden
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Ulrich Graf, Wochenblatt
am
31.07.2018

In Bayern herrscht vor allem in Teilen Frankens und der Oberpfalz eine ausgeprägte Trockenheit. Die Staatsregierung ging heute darauf ein.

Das bayerische Kabinett beschäftigte sich heute mit den Folgen der Trockenheit. Ministerpräsident Dr. Markus Söder versprach die Landwirte in dieser besonderen Situation nicht alleine zu lassen. Die Staatsregierung beobachte die Situation sehr genau und werde angepasst an die weitere Entwicklung zielgerichtet helfen.

Landwirtschaftsministerin Michaela Kaniber will den Futterbaubetrieben in den bayerischen Trockengebieten schnell helfen, indem der Staat die Mehrkosten für den Futterzukauf finanziell ausgleicht. In begründeten Einzelfällen bestehe außerdem die Möglichkeit, steuerliche Erleichterungen gegenüber dem Finanzamt geltend zu machen.

Kaniber wies darauf hin, dass der Freistaat bereits seit 1. Juli Brachflächen, die als ökologische Vorrangflächen ausgewiesen sind, zur Futternutzung freigegeben hat. Den Bund forderte Kaniber auf, das gleiche auch für Zwischenfrüchte auf ökologischen Vorrangflächen zu ermöglichen. Auch an Hilfen für die Bauern müsse sich der Bund beteiligen. Wichtig seien die Förderung von Mehrgefahrenversicherungen und eine reduzierte Versicherungssteuer, um die private Absicherung vor Witterungsextremen wie Trockenheit und Ernteausfällen langfristig voranzubringen.

 

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