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Wolfsmanagement

Weidetiere statt Wolfsreviere

Wölfe miit Fleisch
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Ulrich Graf, Wochenblatt
am
20.11.2017

Am 23. November kommen in München die Alpenländer zu Ihrer Generalversammlung zusammen. Der BBV hat eine Mahnwache angekündigt.

Vertreter aus sechs Ländern werden auf der Generalversammlung über die Zusammenarbeit bei Umweltschutz und Infrastruktur sowie bei wirtschaftlichen Fragen beraten. Außerdem sollen bereits erarbeitete Konzepte vorgestellt werden. Darunter ist auch ein Netzwerk, das im Alpenraum zwischen Schutzgebieten, Biotopen und schützenswerten Umweltbereichen geschaffen werden soll.

Der Bayerische Bauernverband bemängelt, dass die Bevölkerung nicht in den Entscheidungsprozess eingebunden sei. Seiner Ansicht nach soll über die Köpfe der rund 80 Mio. Menschen im Alpenraum hinweg eine Strategie auf den Weg gebracht werden, die weitreichende Folgen hätte. Bergbauern fürchten, dass so die Ausbreitung des Wolfes beschleunigt wird und die Weidehaltung vor dem Aus steht. Dabei sorgt gerade diese für die Alpen typische Form der Tierhaltung für Artenvielfalt in der Bergwelt.

Bauern aus Österreich und aus Bayern werden Politiker und Teilnehmer deshalb vor dem Tagungsort empfangen und einen wirksamen Schutz der Weide-, Freiland- und Offenstallhaltung einfordern. Mehr als 50 Bauern werden bei der Mahnwache „Weidetiere statt Wolfsreviere“ dabei sein. Sie findet statt am 23. November 2017 von 9:30 bis 11:30 Uhr
vor der BMW Welt / Eingang Nord (Am Olympiapark 1 in 80809 München).

Außerdem wird das gemeinsame Positionspapier mit dem Titel „Große Beutegreifer bedrohen Berglandwirtschaft!“ an die bayerische Europaministerin Dr. Beate Merk übergeben.

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