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Wolfsrisse

Weidetierhalter - Interessengemeinschaft gegen den Wolf

Wolf Bayerischer Wald
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Ulrich Graf , Bayerisches Landwirtschaftliches Wochenblatt
am
06.02.2018

Der "Interessengemeinschaft der Weidetierhalter Deutschland" gehören über 100 Tierhalter an. Sitz ist im niedersächsischen Himbergen.

Gegründet wurde die Organisation bereits im im Frühherbst 2013. Im Mai 2017 erfolgte die Umbenennung in WNON Weidetierhalter Deutschland, um allen Mitgliedern gerecht zu werden.

"Der Zusammenschluß wurde durch eine Häufung von Wolfrissen an Weidetieren, der ungeklärten Entschädigungslage durch die Landesregierung und der unkontrollierten Vermehrung des Raubtieres Wolf, erzwungen", wie die Organisation auf ihrer Homepage schreibt.

Als Ziele hat WNON festgehalten:

  • die schnellstmögliche Klärung der rechtlichen Entschädigungssituation durch das Land Niedersachsen,
  • der Schutz der Allgemeinheit,
  • das Bewahren der ungestörten Erholung des Menschen in "Freier" Natur" und die hiermit verbundene Einsicht von Abgeordneten, Naturschutzverbänden, "Wolfsfreunden", dass der Wolf in unserer verdichteten Natur keinen ausreichenden Lebensraum mehr vorfindet.

Forderung und Ziel

In seinen Statuten hat der Zusammenschluss der Weidetierhalter eine Reihe von Forderungen aufgenommen. Sie lauten:

  • Sofort nach bestätigten Wolfrissen an Weide- und Gehegetieren soll  die Landesregierung Nds. den entstandenen Schaden ohne schuldhafte Verzögerung regulieren.
  • §53 LHO ( Billigkeitsleistung ) soll bei Wolfrissen keine Anwendung mehr finden.
  • Nicht nur die kausal eingetretenen, sondern auch die multikausal vom Wolf verursachten Schäden, sollen umgehend ausgeglichen werden.
  • Die Pflicht zur sofortigen Entschädigung begründet sich aus Ursache und Wirkung. Die Ursache ist aus der gewollten, unkontollierten Vermehrung des Raubtieres Wolf entstanden, mit der eingetroffenen Wirkung eines beträchtlichen Vermögens- und Zuchtverlustes bei uns Weidetierhaltern.

 

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