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Europäischer Bauernverband

Zulassung von Glyphosat verlängern

Glyphosat
pd
am
23.10.2017

Falls keine erneute Zulassung erfolgt, würde dies nach Ansicht des europäischen Bauernverbandes die umweltfreundliche Erzeugung von Lebensmitteln aufs Spiel setzen.

Die Gespräche über Glyphosat intensivieren sich. Anlass ist die Diskussion über die Wiederzulassung im Ständigen Ausschuss am 25. Oktober.

Der europäische Bauernverband (Copa) hat sich nun an die EU gewandt, die Zulassung dieses Wirkstoffs um 15 Jahre zu verlängern. Copa-Präsident Joachim Rukwied sagte: „Es gibt keinen vernünftigen Grund, die Verwendung von Glyphosat nicht erneut zuzulassen. Die Wissenschaftler der EU sind sich einig, dass es mit Blick auf seinen Einsatz keine Sicherheitsbedenken gibt. Die zentralen wissenschaftlichen Stellen, die mit diesem Fall befasst sind haben allesamt klar dargelegt, dass keine Sicherheitsbedenken mit Blick auf die Verwendung dieses Herbizidwirkstoffs bestehen.“

Der Präsident des Genossenschaftsverbandes Cogeca, Thomas Magnusson, bedauerte die durch den Umweltausschuss des Europäischen Parlaments geäußerten Forderungen nach einem Verbot. Magnusson wies darauf hin, dass diese nicht mit der Position des Umweltausschusses von letztem Jahr übereinstimmten und nicht den enormen ökologischen Vorteilen von Glyphosat Rechnung trügen. „Seine Verwendung ist bei Zwischenkulturen essenziell, um Bodenerosion vorzubeugen, Treibhausgasemissionen zu reduzieren und Direktsaatverfahren einzusetzen, mit dem der Gehalt an organischem Material im Boden erhöht wird“, so Magnusson.

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