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Initiative

Lösungen für die „Lebensgemeinschaft Rebhuhn“

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Externer Autor
am
06.05.2019

Landwirte beteiligen sich an innovativem Naturschutzprojekt.

Coburg Im Rahmen des Projektes „Zeitgemäße Lösungen für die Lebensgemeinschaft Rebhuhn“ suchte im letzten Jahr die ökologische Bildungsstätte mit dem Bayerischen Bauernverband Kreisverband Coburg zusammen Landwirte, die sich in den nächsten fünf Jahren an diesem innovativen Naturschutzprojekt beteiligen. Gefördert wird dieses Projekt zu 85 % vom Bayerischen Naturschutzfond. Mittlerweile wurden genügend Landwirte gefunden, die sich an diesem freiwilligen Projekt beteiligen.

In diesem Frühjahr konnte die Aussaat von „Rebhuhnflächen“ beginnen. Das Bild zeigt einen Landwirt in der Gemarkung Ottowind, der im April eine Rebhuhnfläche bei optimalem Wetter angesät hat. Ziel dieses Projektes ist, die Rebhuhnpopulation, die in den letzten Jahren massiv abgenommen hat, zu fördern und auch aufzubauen. Die Hauptmaßnahme ist dabei die Einsaat von Blühstreifen und Blühparzellen mit der sogenannten „Göttinger Mischung“, die speziell für das Rebhuhn optimiert und zusammengestellt wurde.

Aber nicht nur das Rebhuhn profitiert von diesen Flächen, sondern auch Insekten, Wildkräuter und viele andere Feldvogelarten wie z.B. die Feldlerche, Goldammer, Neuntöter, Dorngrasmücke, Hänfling und Stieglitz. An die Flächen werden besondere Anforderungen gestellt. So sollen sie mitten im Agrarland liegen, mindestens 200 m entfernt von Waldrändern und Bäumen. Nur dann bietet der Blühstreifen ausreichend Schutz vor Beutegreifern.

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