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Ermittlungen

Mastschweine bereits im November verendet

Schweinestall
blw
am
19.04.2018

Die Ermittlungen von Landratsamt und Polizei zu den Hintergründen des Schweinesterbens in den Mastschweineställen im Kreis Würzburg sind vorangekommen, meldet das Landratsamt.

Zum einen wurden die Privaträume des Betreibers polizeilich durchsucht. Dabei wurden betriebliche Unterlagen beschlagnahmt. Diese müssen nun ausgewertet werden. Nach Aussage des Betreibers befanden sich rund 2.000 Schweine in den beiden Gebäuden, diese seien im November letzten Jahres verendet.

Des Weiteren wurden Fachtierärzte vom Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit Erlangen und Oberschleißheim zur fachlichen Begutachtung hinzugezogen. Diese haben, ausgestattet mit Atemschutz und Schutzanzügen, die Stallungen betreten und vor Ort ermittelt. Dabei geht es um weitere Untersuchungen, zusätzlich zu den exemplarisch entnommenen Pathologieproben. Außerdem sollten so die allgemeinen Begebenheiten in den Stallungen dokumentiert werden. Die Konzeptionierung der Entlüftung der Stallungen erweist sich nach wie vor als sehr komplex.

Nach Abschluss der behördlichen Ermittlungen ist nach aktuellem Stand geplant, die Ställe kontrolliert zu entlüften und die Kadaver abzutransportieren. Dies liegt in der Verantwortlichkeit des Betreibers, der dabei fachlich von den Behörden unterstützt wird. Die Planungen hierzu werden parallel zu den Ermittlungen vor Ort vorangetrieben. Die technischen Anlagen in den Stallungen bleiben während der Entlüftung und Räumung der Ställe weiterhin versiegelt. Die Ermittlungen an den technischen Anlagen werden so bald als möglich aufgenommen.

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