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Weinbau

Prachtvolles Weihnachtsgeschenk

Martina Schneider/Stiftung Juliusspital
am
04.01.2018

Die Stiftung Juliusspital Würzburg spendierte ihrem Weingut nach einem arbeitsreichen und guten Weinjahr 2017 ein neues Holzfass.

Frankonia Fassboden

Mit rund 8000 l Inhalt, 2,2 m Durchmesser und rund 2,4 m Länge bleibt das sogenannte Franconia-Fass auch weiterhin das größte Fass im historischen Holzfasskeller des Juliusspitals. Ralf Mattern (Foto hinten) von der gleichnamigen Fassmanufaktur aus Deidesheim (Pfalz) setzte vor Ort den geschnitzten Fassboden passgenau in die Frontseite des neuen Fasses ein, Kellermeister Nicolas Frauer half tatkräftig. Der Holzfassboden aus dem Jahr 1848 zeigt Moenus (Main) und Franconia als Patronin Main- und Weinfrankens. Die auf sehr große Holzfässer spezialisierte Firma demontierte zunächst das Fass und vor allem den wertvollen Fassboden, den sie auch aufbereitete und restaurierte. Aus rund 90 Einzelteilen setzten die Fachleute schließlich das neue Fass im Holzfasskeller des Juliusspitals in mühevoller Kleinarbeit wieder zusammen. Das neue Fass – gebaut aus Eichenholz aus Pfalz und Spessart – kostete das Spital inklusive des restaurierten Holzfassbodens gut 30 000 €.

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