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Vermarktung

Wo die Biestmilch hinkommt

BildColostrumBaisl
Christa Baisl
am
29.04.2019

Seit etwa zehn Jahren liefern einige Milchbäuerinnen aus dem nördlichen Landkreis Altötting Biestmilch an Colostrum BioTec.

Altötting/Königsbrunn Seit etwa zehn Jahren liefern einige Milchbäuerinnen aus dem nördlichen Landkreis Altötting Biestmilch für die Firma Colostrum BioTec GmbH nach Königsbrunn bei Augsburg. Deren Einladung zur Firmenführung nahmen die Landwirtinnen und Landwirte gerne an und fuhren mit einer Gruppe von 40 Personen nach Königsbrunn. Nach der Begrüßung durch Geschäftsführer Stefan Müller und der Ansprechpartnerin der Milchlieferanten Sandra Sauter sahen sie den Prozess der eingefrorenen Biestmilch bis zum Nahrungsergänzungsmittel. Die wichtigen Bestandteile wie Immunglobuline, Lactoferrine und PRPs (thrombozytenreiches Plasma) bleiben erhalten und werden in flüssigen Tagesportionen oder in Kapseln abgefüllt.

Die Produkte werden etwa in der Krebstherapie oder bei Immunschwäche und zur Darmstabilisierung eingesetzt. Die Tiere, welche das Colostrum liefern, müssen frei von Trockenstellern, Antibiotika und infektiöser Rinder-Rhinotracheitis sein. Den Firmenkontakt stellte Barbara Obereisenbuchner her, auf deren Betrieb sich auch die Sammelstelle für die Biestmilchabgabe aus der ersten und zweiten Melkung befindet. Nach dem zweistündigen Aufenthalt ging es auf der Rückfahrt noch zum Bauernmarkt in Dasing, zur Einkehr mit Einkaufsmöglichkeit.
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