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Hofball

Hofball 2016 - Stimmungsvoll und fetzig

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Sepp Kellerer, Wochenblatt
am
11.02.2016

Nur zufriedene Gesichter, das ist die zugegeben ein wenig subjektive Bilanz des Bayerischen Landwirtschaftlichen Hofballs 2016. Rund 700 Gäste haben am letzten Sonntag den Abend mit den Äff-tam-tam-Musikanten und den Cuba­Boarischen im Deutschen Theater sichtlich genossen.

Die Veranstaltung zieht inzwischen „Kreise“. So konnte Moderatorin Traudi Siferlinger Hannes Schmuckenschlager, Präsident des Österreichischen Weinbauverbandes und Vizepräsident des Österreichischen Bauernbundes sowie die niederösterreichische Weinkönigin Christina Hugl begrüßen. Das kommt sicher nicht von ungefähr, schließlich stammt laut Schmuckenschlager jede dritte Flasche Wein in München aus Österreich. Wobei der niederösterreichische Wein der „beste der Welt“ ist, wie Christina Hugl betonte. Die beiden Gäste aus der Alpenrepbulik haben sich beim Hofball aber auch mit dem Bayerischen Bier angefreundet.

Ob man beim dritten „Hofball“ schon von Tradition sprechen kann, da war sich Amos Kotte, Geschäftsführer des dlv, Deutscher Landwirtschaftsverlag, nicht ganz sicher. Aber der Hofball habe sicher das Zeug zur Traditionsveranstaltung, schließlich werde er vor allem auch vom Wochenblatt getragen, und das könne auf eine mehr als 200-jährige Tradition zurückgreifen.

Beim dritten Hofball gab es eine Premiere: Es wurde nämlich dort die Preisverleihung zum Wettbewerb „Bauer sein heißt …“ durchgeführt. Für BBV-Präsident Walter Heidl ist das eine sehr schlüssige Kombination, zeuge doch beides, von einem gefestigten Selbstverständnis und einem gesunden Selbstbewusstsein des Berufsstandes. „Ohne diese beiden Eigenschaften würde es keinen Hofball geben und auch keinen Wettbewerb „Bauer sein heißt …“.

Hier noch einmal die Gewinner des Wettbewerbs: In der Kategorie Soziales Engagement gewannen die Landfrauen Cham, der Sonderpreis ging an Polletzky-Kartoffeln. Monika und Johann Grillmeier gewannen in der Kategorie Betriebsentwicklung, der Sonderpreis ging an Alfons Vilser. In der Öffentlichkeitsarbeit hatte Bettina Hanfstingl die Nase vorn, den Sonderpreis errang Sonja Kurz. Und den Sonderpreis Jungunternehmer darf Bernhard Karrer mit nach Hause nehmen. Näheres zum Wettbewerb siehe BLW, Heft 41/2015 vom 9. Oktober 2015, ab Seite 25.

Bauer sein heißt... - Die Preisträger:

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