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Kulturfolger

Meister Reineke streicht ums Haus

Fuchs
Ludwig Holly, Bayerisches Landwirtschaftliches Wochenblatt ,
am
08.03.2018

Wissenschaftliche Untersuchungen haben gezeigt, dass die Fuchsdichte in bewohnten Gebieten mehrfach höher ist als in der Offenlandschaft oder im Wald.

Füchse finden in Wohngebieten genügend Nahrung, wie etwa Katzen- futter auf der Terrasse, Speisereste in offenen Müllbehältern und auf Komposthaufen oder aber auch Ratten und Mäuse in Parks oder Gärten. Außerdem sind sie hier vor Jägern sicherer. Auch in ruhigen Ecken eines Bauernhofes fühlen sich die Tiere sehr wohl. Sie sind da, auch wenn man sie nicht sieht, denn die Tiere gehen erst in der Dämmerung und in der Dunkelheit auf Nahrungssuche. Jetzt im Winter kann man sie aber auch schon einmal bei Tageslicht sehen, wenn sie bei frostigen Temperaturen und schneebedecktem Boden wenig Nahrung finden und in ruhiger Umgebung ihren Bau am späten Nachmittag verlassen.

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