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Niederösterreich

15. Laubholzversteigerung: Rekordergebnis für wertvolle Hölzer

pd
am
06.02.2017

Heiligenkreuz - „Durchschnittspreise pro Festmeter so hoch wie noch nie!“ So lautete das einzigartige Erfolgsergebnis der 15. Laubholzversteigerung.

Wertholzsubmission

161 Waldbauern sowie Forstbetriebe und 22 Käufer waren bei der Versteigerung vertreten. Sogar Bieter aus Kroatien, Frankreich und Deutschland nutzten die Gelegenheit, um für die wertvollen Stämme ein Gebot abzugeben. Den höchsten Preis erzielte, wie auch im vergangenen Jahr, der Stamm einer Walnuss. Insgesamt wurden 1.250 wertvolle Laubholzstämme mit einem Gesamtwert von rund 470.000 Euro angeboten. Der Durchschnittspreis lag bei herausragenden 458 Euro pro Festmeter.

„Auch heuer war am Submissionsgelände in Heiligenkreuz das Beste vertreten, was in unseren niederösterreichischen Wäldern zu finden ist. Die Laubholzversteigerung ist besonders für kleinere Betriebe eine Chance, für außergewöhnliche Qualitäten gute Preise zu erzielen. Genau deshalb wurde die Versteigerung von der Landwirtschaftskammer Niederösterreich und dem Waldverband Niederösterreich ins Leben gerufen. Das breite Angebot wissen nicht nur die Verarbeiter aus Österreich zu schätzen, sondern auch international wird gerne auf Holz aus Niederösterreich gesetzt“, erklärt Landwirtschaftskammer Präsident Hermann Schultes und ist stolz darauf, dass die wertvollen Stämme aus Niederösterreich sogar bei der Einrichtung von Luxus-Yachten Verwendung finden. „Für diese Zwecke werden nur die schönsten Stämme benötigt. Die große Nachfrage bei der Versteigerung zeigt deutlich, dass sich bereits herumgesprochen hat, welche Qualitäten unsere Waldbauern liefern“, so Schultes.

Dabei zeigt die Laubholzversteigerung allerdings nur einen kleinen Baustein der Holznutzung in Niederösterreich. Besonders bei Bauprojekten gewinnt Holz als nachhaltiger Rohstoff an Bedeutung. Auch bei der Einrichtung des Eigenheimes setzen immer mehr Menschen auf den „Gemütlichkeits-Faktor“ und damit auf Holz. „Heuer sind besonders die dunklen Hölzer gefragt. Das hat uns auch die Laubholzversteigerung wieder einmal klar vor Augen geführt. Vor allem Eiche und der Nussbaum sind als Möbel oder als Fußböden gerne gesehen und somit auch bei der Submission gut nachgefragt“, erklärt Waldverbandsobmann Franz Fischer. So konnte eine Walnuss als teuerster Stamm einen Preis von über 4.000 Euro erzielen. Weitere 25 Stämme erzielten einen Festmeterpreis über 1.000 Euro. „Uns freut heuer besonders, dass alle Waldbesitzer dank des hohen Durchschnittspreises pro Festmeter von der Laubholzversteigerung profitiert haben“, so Fischer abschließend.

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