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Festveranstaltung

25. Mosttaufe machte Gusto auf den neuen Jahrgang

pd
am
23.02.2017

Aschbach - „G´sundheit – sollst leben“ hieß es am Dienstag, 21. Februar im Gartencenter Starkl in Aschbach. Der Grund: Die 25. Mosttaufe.

Mosttaufe

Dabei standen nicht nur der Most und seine Produzenten im Mittelpunkt. Auch die Taufpaten Landwirtschaftskammer Vizepräsident Otto Auer und Schauspielerin Katrin Lux wurden vor den Vorhang gebeten und zeigten, warum der Most für sie persönlich ein ganz besonderes Kultgetränk ist. Dass der Most im Trend liegt zeigten auch die zahlreich erschienen Ehrengäste allen voran, Landeshauptmann Erwin Pröll.

Der Jungmost ist da. Und die Mostbauern der Region ließen es sich nicht nehmen den neuen Jahrgang im Zuge einer stimmungsvollen Festveranstaltung zu präsentieren. Für die passende musikalische Umrahmung sorgte das Klarinetten Quintett „Klartext“. Durch den Abend führte Andreas Haag.

„Frisch, fruchtig und geschmacklich ein echter Traum“, mit diesen Worten beschreibt Hans Hiebl, Obmann des Mostviertler Obstbauverbandes, den diesjährigen Jungmost. Einer Meinung, der sich auch Taufpate Landwirtschaftskammer Vizepräsident Otto Auer nur anschließen kann: „Die niederösterreichischen Mostproduzenten befinden sich auf der Überholspur. Sie zeigen uns wie sich Qualität durch genaues Arbeiten und Fingerspitzengefühl alljährlich steigern lässt. Aber heute reicht es nicht mehr nur die Qualität in die Flasche und damit ins Glas zu bringen. Es ist auch wichtig, Bilder im Kopf der Konsumenten entstehen zu lassen. Das hat man beim Most geschafft, denn alleine durchs Reden bekommt man heutzutage Lust auf ein erfrischendes Glas Most.“

Auf den Geschmack ist auch Schauspielerin Katrin Lux gekommen. Lux ist in Seitenstetten und St. Peter in der Au aufgewachsen und tourte mit ihrem Mann quer durchs Mostviertel. Der Grund: Ihr Buch „Mild und Wild – mit Katrin Lux durchs Mostviertel“, in dem sie ihre Wurzeln hochleben lässt.  „Es gibt so viel zu entdecken - Menschen, Landschaften und Traditionen. Das alles ist eng mit dem Most und seiner Kultur verbunden. Ohne ihn würde das Mostviertel wohl anders ausschauen“, erklärt die Taufpatin. Aber nicht nur für die Kulturlandschaft spielt der Most eine zentrale Rolle. Auch wirtschaftlich ist das regionale In-Getränk nicht zu unterschätzen. Rund 1.000 Betriebe haben sich der Mostproduktion verschrieben und nutzen ihn als zusätzliches Standbein.

Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll zeigte sich in seinem Statement beeindruckt von der Arbeit und den Leistungen der Mostbauern. „Der Obstbau als Grundlage für die Mostproduktion wächst in Niederösterreich. Wir verzeichnen heute viermal so viel Obst-Anbaufläche wie vor 25 Jahren. Die niederösterreichischen Mostbauern sind auf einem hervorragenden Weg, weil sie Tradition mit Innovation verbinden“, so Pröll. Gleichzeitig hob der Landeshauptmann auch die besondere Werthaltung hervor, die den Mostbauern, wie generell dem Bauernstand, zugrunde liegt. „Die Bodenständigkeit, das Denken in Generationen und der Respekt vor der Schöpfung sind eine wesentliche Grundlage für eine erfolgreiche Arbeit.“

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