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Jubiläum

95 Jahre Landwirtschaftskammer Niederösterreich

pd
am
28.02.2017

St. Pölten - Anlässlich des 95. Jubiläums startet die Landwirtschaftskammer Niederösterreich einen Arbeitsprozess. Eine eigene Workshop-Reihe mit dem Titel „Netzwerk Zukunft“ wird ins Leben gerufen. Bereits am 27. März wird der erste von insgesamt vier Workshops über die Bühne gehen. Thema des ersten Termins ist die neue gemeinsame Agrarpolitik.

Landwirtschaftskammer Niederösterreich

Vier Workshops, vier Themen und viele Ergebnisse: Unter dem Motto „Netzwerk Zukunft“ begibt sich die Landwirtschaftskammer ab März gemeinsam mit Bäuerinnen und Bauern auf die Suche nach Ideen für eine erfolgreiche Zukunft und neuen Ideen. Der Grund ist für Landwirtschaftskammer Präsident Hermann Schultes leicht erklärt: „In den letzten 95 Jahren sind manche Themen gleich geblieben, manches ist dazu gekommen und vieles hat sich verändert. Schon immer hat die Land- und Forstwirtschaft gezeigt, dass sie anpassungsfähig ist. Weiterentwicklung wird bei unseren Bäuerinnen und Bauern groß geschrieben. Die Landwirtschaftskammer Niederösterreich möchte ihnen dabei zur Seite stehen und weiterhin Türöffner für die Zukunft sein.“ Pro Quartal wird ein Workshop zu je einem festgelegten Thema veranstaltet. Am 27. März startet die Workshop-Reihe mit dem Thema gemeinsame Agrarpolitik. Im Juni wird ein Blick auf Geschäftszweige in der Land- und Forstwirtschaft geworfen. Danach folgen „Gesellschaft und ländlicher Raum“ sowie „Bildung“. „Es sollen keine Innovationsworkshops im herkömmlichen Sinne sein. Wir wollen damit auch gleichzeitig eine Plattform schaffen, wo sich Personen mit den gleichen Interessen kennenlernen können. Das macht es in Zukunft leichter Erfahrungen auszutauschen und auch die Ideenfindung wird leichter, wenn man starke Partner an seiner Seite hat“, so Schultes.

Gratulanten zeigten enge Verbundenheit mit der Landwirtschaftskammer auf

Bei einer Festsitzung am Donnerstag, 23. Februar, ließen es sich die zahlreich erschienen Ehrengäste, Funktionärinnen und Funktionäre, Bäuerinnen und Bauern nicht nehmen, die enge Verbundenheit mit der Land- und Forstwirtschaft und ihrer Interessenvertretung hervorzuheben. Allen voran LH-Stellvertreterin Johanna Mikl-Leitner: „Unsere Landwirte leisten 365 Tage im Jahr und rund um die Uhr großartiges für unser Land: Sie pflegen unsere einzigartige Landschaft, versorgen uns mit wichtigen Nahrungsmitteln und repräsentieren unser Land regional und darüber hinaus. Damit ist für uns ganz klar, dass die ländlichen Regionen die Zukunftsregionen in unserem aufstrebenden Niederösterreich sein werden. Wie auch schon in den vergangenen 95 Jahren wird die Landwirtschaftskammer auch weiterhin ein starker Partner für das Land Niederösterreich sein und Impulse setzen.“

Auch Landesrat Stephan Pernkopf betont die Bedeutung der Landwirtschaftskammer Niederösterreich in den letzten 95 Jahren: „Die Bäuerinnen und Bauern prägen seit Jahrhunderten das Gesicht Niederösterreichs, sie versorgen uns mit besten Lebensmittel und umweltfreundlicher Energie. Mit der Landwirtschaftskammer haben unsere bäuerlichen Familienbetriebe eine starke Unterstützung und Fürsprache. Und das wird auch in Zukunft so sein.“

Präsidentin der „Bäuerinnen Niederösterreich“ Irene Neumann-Hartberger weiß die gute Zusammenarbeit zu schätzen und möchte die Kammer vor allem bei einem Schwerpunkt besonders unterstützen: „Es ist mir ein Anliegen, dass wir es gemeinsam in Zukunft schaffen, die Funktionärsarbeit besonders für Frauen attraktiv zu gestalten. Ziel ist es, dass Frauen in allen agrarischen Gremien mit ihren Themen und Blickwinkeln vertreten sind.“

Auch die Leiter der Landjugend Niederösterreich Sandra Zehetbauer und Harald Hochedlinger gratulierten zum Jubiläum und bedankten sich für die gute Partnerschaft: „Auch wir haben erst vor einigen Monaten unser 70. Jubiläum als Landjugend Niederösterreich begangen. Seit unserer Gründung steht uns Jungen die Landwirtschaftskammer Niederösterreich als verlässlicher Partner zur Seite und gibt uns stets Rückendeckung für neue Ideen und kreative Wege.“

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