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Auszeichnung

Die besten Spezialitäten vom Hof

Genusskrone
Verein regionale Kulinarik/Cityfoto
am
09.07.2018

28 regionale Spezialitäten bekamen in Wien die GenussKrone 2018/2019.

Die Bundessieger der GenussKrone 2018 sind prämiert. 28 beste regionale Spezialitäten, von der Forellenpraline, über die Bio-Ziegenkäserolle „Kürbis“ bis zum geräucherten Rinderschinken und Birnensaft, sowie die LFS Mistelbach als beste Landwirtschaftliche Fachschule im Bereich Direktvermarktung konnten sich über die höchste Auszeichnung für regionale Spezialitäten freuen.

Kärnten war mit sieben Bundessiegern am erfolgreichsten, dicht gefolgt von Niederösterreich, der Steiermark und Oberösterreich die jeweils sechs GenussKronen erhielten. Mit zwei Trophäen erzielte Salzburg ein tolles Ergebnis. Tirol und Burgenland freuten sich über jeweils eine Trophäe. Die Fischspezialitäten von Gerhard Marzi aus Kärnten überzeugten die Jury in zwei Kategorien. Somit freut er sich heuer wieder über den verdienten Doppelsieg.

„Die GenussKrone Bundessieger gehören zu den Profis und sind bei den Konsumenten Imageträger für bäuerliche Lebensmittel. Sie sind Vorreiter bei Innovationsgeist, Produktqualität und Geschmack und sind Vorbilder des gesamten Direktvermarktungssektors. Erstmals waren 340 Betriebe mit 397 Produkten zur GenussKrone nominiert. Davon sind 70 Bio-Austria-Betriebe und 152 Mitglied bei „Gutes vom Bauernhof“, dem Qualitätsprogramm der Landwirtschaftskammer (LK) für bäuerliche Direktvermarkter.“, erklärt der Gutes-vom-Bauernhof-Bundessprecher Anton Heritzer stolz. Die Direktvermarktung wird immer professioneller und gewinnt an wirtschaftlicher Bedeutung.“

„Die Lebensmittelproduktion wird globalisierter und gleichzeitig gewinnen regionale Lebensmittel an Bedeutung. Gerade bäuerliche Direktvermarktungsbetriebe besitzen ein hohes Engagement, kreieren tagtäglich unverwechselbare Köstlichkeiten am eigenen Hof. Geschätzt werden die besondere Qualität der Produkte und der direkte Kontakt. Für Betriebe, die heute in die Direktvermarktung einsteigen möchten, gibt es Potenzial am Markt, auch wenn die Anforderungen an Produkt, Qualität und Marketing enorm sind. Die Direktvermarktung ist eng mit der regionalen Wertschöpfung verwoben. Auf Österreichs Bauernhöfen werden rund 30 000 Vollzeitarbeitsplätze gesichert“, skizziert Josef Moosbrugger, Präsident LK Österreich die bäuerliche Direktvermarktung als Chance für die Zukunft.

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