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Sensenmähen

Medaillenregen für Oberösterreich

LJÖ
am
29.07.2016

Wien/Vöcklabruck - Traumhaftes Wetter, zahlreiche Fans und phänomenale Leistungen waren beim Bundesentscheid Sensenmähen in Vöcklabruck, Oberösterreich, die ausschlaggebenden Komponenten für einen gelungenen Wettkampf.

Die insgesamt 77 Landjugendlichen zeigten starke Nerven im Kampf um das begehrte Edelmetall. Die sauberste Arbeit in der schnellsten Zeit zeigten Viktoria Fritz aus der Steiermark und Florian Reithuber aus Oberösterreich. Sie setzten sich gegen die Konkurrenz durch und ermähten sich den Bundessieg.
Bei den Mäherinnen sicherte sich Viktoria Fritz mit einer Gesamtzeit von 74,44 Sekunden den Bundessieg der Mädchen Klasse I (bis 29 Jahre). Elisabeth Schilcher aus Salzburg kämpfte sich auf Platz zwei, gefolgt von Alexandra Schnörch aus Oberösterreich. Den Wettkampf der Damen Klasse II (über 29 Jahre) konnte die Oberösterreicherin Maria Niederhauser vor Margit Steinmann (OÖ) und Maria Sams aus Salzburg klar für sich entscheiden. Für die Damen dieser beiden Kategorien war eine Fläche von 5 x 7 m abzumähen.
Mit einer überragenden Gesamtzeit von 205,05 Sekunden schaffte es Florian Reithuber in der Klasse I (bis einschließlich Geburtsjahrgang 1987) auf das Siegespodest. Fabian Winder aus Vorarlberg ermähte sich die Silbermedaille, gefolgt von Bronze-Gewinner Bernhard Selinger aus Oberösterreich. In der Klasse II (Jahrgang 1981 – 1986) siegte Maximilian Topf vor Johann Reichl und dem Niederösterreicher Stefan Hinterwallner. Die Burschen dieser Klassen mussten jeweils eine Fläche von 10 x 10 m abmähen.

Neue Kategorie „Standard“
Zum ersten Mal gab es heuer die Kategorie „Standard“ bei den Mädchen und Burschen (Schnittlänge bis einschließlich 90 cm). Bei den Mädchen holte Anna Thaller die Goldmedaille nach Oberösterreich. Die Vorarlbergerin Laura Feuerstein erkämpfte sich Silber, gefolgt von Julia Schröttner aus der Steiermark, die die Bronzemedaille erhielt. Bei den Burschen überzeugte der Oberösterreicher Christoph Großbichler, gefolgt von Andreas Misslinger aus Tirol und Thomas Bachler aus Salzburg. Für die Mädchen dieser Klasse war eine Fläche von 5 x 5 m abzumähen und für die Burschen 5 x 7 m.
Die Mannschaftswertung setzt sich aus den Zeiten der besten drei Mäherinnen und den besten drei Mähern eines jeden Bundeslandes der Klasse I zusammen. Die besten Leistungen konnten die Teilnehmer/-innen aus Oberösterreich vorweisen und holten somit den Mannschaftspreis in ihr Bundesland.
Schnelligkeit, Regelmäßigkeit und Sauberkeit der Mahd sind beim Sensenmähen entscheidend. Die fünf besten Mäherinnen und die zehn besten Mäher qualifizierten sich für die Teilnahme an der Europameisterschaft 2017 in der Schweiz.

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