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Zuwachs

Österreich: Einkommen in der Land- und Forstwirtschaft steigen um 14%

Andrä Rupprechter
Nach Einschätzung von Bundesminister Andrä Rupprechter haben die von EU, dem Bundesministerium für Landwirtschaft sowie den Ländern getroffenen Unterstützungsmaßnahmen wesentlich zum Einkommensanstieg beigetragen. © imago/Eibner Europa
von , am
14.07.2017

Wien - Im Jahr 2016 hat es bei den land- und forstwirtschaftlichen Betrieben - nach Rückgängen in den vier vorangegangenen Jahren - wieder Einkommenszuwächse gegeben.

Die Einkünfte aus der Land- und Forstwirtschaft stiegen gegenüber dem Vorjahr um 14% auf durchschnittlich 28.042 Euro/Betrieb. Neben der Marktentwicklung, den guten Vegetationsbedingungen mit ausreichender Wasserversorgung haben nach Einschätzung von Bundesminister Andrä Rupprechter auch die von EU, dem Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft sowie den Ländern getroffenen Unterstützungsmaßnahmen wesentlich zu diesem erfreulichen Einkommensanstieg beigetragen. Hervorzuheben seien bei den Maßnahmen die gestiegene ÖPUL-Teilnahme, die Frostentschädigungen für den Obst- und Weinbau sowie verschiedene Markt- und Betriebsstützungsmaßnahmen.

Entspannung der Einkommenssituation

2016 konnten bei allen Betriebsformen mit Ausnahme der Forstbetriebe steigende Einkünfte aus Land- und Forstwirtschaft verzeichnet werden. Den höchsten Anstieg erzielten die Veredelungs- und Marktfruchtbetriebe. Ein Einkommensrückgang wurde einzig bei den Forstbetrieben aufgrund des geringeren Holzeinschlages festgestellt. Bei den Bergbauernbetrieben betrugen die Einkünfte aus Land- und Forstwirtschaft im Durchschnitt 22.989 Euro/Betrieb. Sie stiegen gegenüber dem Vorjahr um 5%. Positiv zu vermerken ist, dass die Betriebe mit der höchsten Erschwernis 2016 ein überdurchschnittliches Einkommensplus erreichen konnten.

Der Rückgang der land- und forstwirtschaftlichen Betriebe hat sich in den letzten Jahren stark vermindert. Das weist auch die aktuelle Agrarstrukturerhebung 2016 aus. "Es ist wichtig, dass wir unsere kleinstrukturierte österreichische Landwirtschaft auch in Zukunft erhalten. Die vielfältigen Leistungen der bäuerlichen Familienbetriebe und im speziellen die qualitative Lebensmittelversorgung haben einen zentralen Stellenwert in unserer Gesellschaft", so Rupprechter.

Die Auswertung der Buchführungsdaten von rund 2.000 Betrieben für das Jahr 2016 ist die Basis für den Grünen Bericht 2017. Aufgrund von Rechnungshofempfehlungen, der agrarischen Strukturentwicklung sowie aus Gründen der Verwaltungsvereinfachung wurde der betriebliche Auswahlrahmen für 2016 angepasst. Um weiterhin Vergleiche mit den vorangegangenen Jahren zu ermöglichen, wurden entsprechende Rückrechnungen vorgenommen. Diese Veränderungen werden transparent und nachvollziehbar im Grünen Bericht 2017 dargestellt.

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