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Monitoring

Raps - Frühjahrsschädlinge bereits aktiv

Raps_Maucher
Externer Autor
am
25.02.2019

In Niederösterreich zeigen sich beim Raps erste Frühjahrsschädlinge.

Wien Jährlich führen die Landwirtschaftskammern österreichweit ein Monitoring mittels Gelbschalen (Käferauftreten) und Bestandsbeobachtungen durch, um die Ackerbauern über das Auftreten von Frühjahrsschädlingen rechtzeitig zu informieren, damit diese entsprechende Maßnahmen ergreifen können.

In Niederösterreich wurde dabei das erste Auftreten der Frühjahrs-Rapsschädlinge bereits festgestellt. Beobachtet wird vor allem das Vorkommen von Rapsstängelrüssler, Rapsglanzkäfer, gefleckter Kohltriebrüssler und Kohlschotenrüssler. Die einzigartige informative Monitoringkarte wurde freigeschalten und ist bereits auf warndienst.lko.at oder warndienst.at abrufbar.
Seit dem Frühjahr 2015 bieten die Landwirtschaftskammern in Kooperation mit der Ages, gefördert vom Bundesministerium für Nachhaltigkeit und Tourismus (BMNT), einen Warndienst für Krankheiten und Schädlinge in den Sparten Acker-, Gemüse-, Obst- und Weinbau sowie Bienen bundesweit, kostenlos und firmenunabhängig an.
Die 28 Prognosemodelle, die für Österreich angepasst und angewendet werden, sind international anerkannt und seit Jahren etabliert. Durch regelmäßige Beobachtungen direkt am Feld oder mittels Fallenfängen beziehungsweise Probenuntersuchungen bieten die 24 Online-Monitoringkarten wichtige Informationen, Empfehlungen und Warnungen über die aktuelle Situation der Pflanzengesundheit.
Mit ihrem Warndienst wollen die Landwirtschaftskammern die bäuerlichen Betriebe rechtzeitig über das Auftreten von Krankheiten und Schädlingen auf Basis von nationalen beziehungsweise internationalen Monitoring- und Prognosesystemen informieren.

Das trägt zu einer optimalen Terminierung von Pflanzenschutzmaßnahmen bei, senkt die Kosten und steigert die Effizienz in der Pflanzenproduktion. Auch Umweltbelastungen und die damit verbundene Rückstandsproblematik können dadurch minimiert werden.

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