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Fleischhandel

Rupprechter fordert Importstopp für Fleisch aus Brasilien

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Karola Meeder, Wochenblatt
am
21.03.2017

Bundesminister Rupprechter fordert, dass die Behörden vor Ort und die Europäische Kommission rasch handeln.

Gammelfleisch,

"Bis zur lückenlosen Aufklärung der Betrugsfälle von brasilianischen Fleischhändlern fordere ich von der Europäischen Kommission zum Schutz der Konsumenten einen Importstopp von Fleisch aus Brasilien. Gleichzeitig erwarte ich mir, dass die Behörden vor Ort schnell arbeiten und die notwendigen Konsequenzen ziehen, um derartige Vorfälle in Zukunft zu verhindern", erklärte Bundesminister Andrä Rupprechter.

Der zuständige Kommissar für Gesundheit, Vytenis Andriukaitis, müsste dafür Sorge tragen, dass in der Zwischenzeit kein Fleisch aus Brasilien auf den Tellern der Europäer landen kann, betonte Rupprechter. Die Kommission solle Informationen, wieviel Fleischwaren bereits auf dem Weg nach Europa sind, anfordern. Ebenso müsse das Thema auf die Tagesordnung des nächsten EU-Agrarrats im April gesetzt werden. "Wer auf Nummer sichergehen will, greift am besten zu den qualitativ hochwertigen heimischen Produkten", rät der Minister.

21 brasilianische Firmen sollen verdorbenes Fleisch mit Chemikalien behandelt oder mit frischem Fleisch vermischt und verkauft haben. Die Europäische Union fordert von den brasilianischen Behörden schärfere Kontrollen und eine Garantie, dass keine betroffene Ware nach Europa gelangt. Die Behörden müssten demnach sicherstellen, dass in den Skandal verstrickte Firmen bis zur Aufklärung kein Fleisch in die Europäische Union liefern. Rupprechter gehen die gesetzten Maßnahmen noch nicht weit genug.

Mit Material von aiz
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