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Witterung

Schäden durch Spätfrost

Frostschäden an Wein
aiz
am
24.04.2017

Wien - Temperaturen bis zu -6 °C verursachten in den frühen Morgenstunden des 21. April 2017 vor allem in der Steiermark, in Kärnten, im Südburgenland sowie punktuell in Niederösterreich und Oberösterreich, in Tirol beziehungsweise Vorarlberg schwere Frostschäden in der Landwirtschaft.

"Vom Frost schwer beschädigt wurden vor allem Obst- und Weinkulturen, aber auch Spezialkulturen wie Baumschulen und Spargel. Betroffen sind insgesamt mehr als 12.000 ha. Nach ersten Erhebungen gehen wir von einem Gesamtschaden von mehr a ls 50 Mio. Euro aus. Das volle Schadensausmaß kann aber erst in einigen Tagen definitiv festgestellt werden", so Kurt Weinberger, Vorstandsvorsitzender der Österreichischen Hagelversicherung, in einer ersten Zwischenbilanz.


Faktum ist, dass die Vegetationsperiode durch den Klimawandel zunehmend früher beginnt und die jungen Triebe sowie Pflanzen für Spätfröste immer empfindlicher werden. So war im heurigen Jahr der Vegetationsbeginn durch den wärmsten März um durchschnittlich 14 Tage früher, erklärt die Österreichische Hagelversicherung.

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