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Tierhaltung

Kälberriss - es war ein Hund

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Gerd Kreibich, Wochenblatt
am
09.02.2017

Fürstenzell/Lks. Passau - Ist der Wolf zurück in Niederbayern? Diese Frage wurde insbesondere in der Region Passau aktuell, nachdem ein Landwirt in Fürstenzell vor Kurzem in seinem Stall eine grausige Entdeckung machen musste: Ein Kalb war schwer verletzt durch Reiß- und Bisswunden, das Tier musste eingeschläfert werden (wir berichteten).

Schäferhund

Jetzt hat das Ergebnis der DNA-Probe klar gezeigt: Es war nicht, wie in der Region befürchtet, ein oder sogar mehrere Wölfe, sondern es handelte sich um einen oder mehrere streunende Hunde, die das Kalb erst durch den Stall hetzten und anschließend so schwer verletzten. Wie aus einer Presseerklärung hervorgeht, habe die Untersuchung der am gerissenen Kalb gesicherten DNA-Probe durch das Landesamt für Umwelt ergeben, dass es sich zweifelsfrei um die DNA eines Hundes handelt.

In der regionalen Landwirtschaft ist man deshalb nicht viel beruhigter als in den Tagen zuvor. Es sei, so ist immer wieder zu hören, für das gerissene Tier wohl nicht von Bedeutung, ob die tödlichen Bisse von einem Hund oder einem Wolf stammen, auch betroffene Bauern müssten mit der Sorge um ihre Tiere alleine fertigwerden. Sorge bereitet derzeit auch die Meldung, dass auf einem Bild einer Wildkamera im Bayerischen Wald wieder zwei Wölfe zu sehen sind.

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