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Altweibersommer

Spinne
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Brigitte Früh, Wochenblatt
am
07.09.2017

Jetzt sind vermehrt Spinnen am Werk, die ihre Netze auf der Jagd nach Beute knüpfen.

Am Morgen, mit Tau benetzt, glitzern und funkeln die Netze wie juwelenbesetzte Kunstwerke. Die Gartenkreuzspinne trägt den Schmuck schon in ihrem lateinischen Namen (Araneus diadematus) und war Spinne des Jahres 2010. Sie ist leicht zu erkennen an den hellen, zu einem Kreuz zusammengesetzten Flecken auf dem Hinterleib. Kreuzspinnen ernähren sich von Insekten, die sich in ihren Netzen verfangen. Die Beute wird von der Spinne gebissen und mit Bändern aus den Spinndrüsen umwickelt. Dabei dreht sie die Beute schnell mit den Beinen. Ist die Spinne satt, bleibt das Päckchen als Vorrat hängen, ist sie hungrig, saugt sie das Opfer aus. Denn mit dem Biss wurden Verdauungsenzyme abgegeben, die das Innere der Beute zersetzen.

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