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Ampfer

Einmal im Feld, immer im Feld?

Patrizia Schallert
am
01.07.2016

Lutzingen - Viele Landwirte plagen sich mit dem ausdauernden Ampfer herum.

Die Pflanze hat keinen Futterwert, wegen ihres hohen Oxalsäuregehalts kann sie beim Wiederkäuer sogar Vergiftungserscheinungen hervorrufen. Andreas Karg, Milcherzeuger in Lutzingen (Lks. Dillingen), nutzte die Zeit bis zur ersten Mahd, um seine Wiese von den tiefwurzelnden Ampferstauden zu befreien. „Früher war das einfacher“, sagt Karg. „Da habe ich den Ampfer noch mit der Spritze auf dem Rücken bekämpft. Aber weil mein Sohn Bernd unseren Betrieb gerade auf Bio umstellt, muss ich zum Spaten greifen.“ Ein Trost bleibt dem Landwirt: Die Sisyphusarbeit des Ampferstechens teilt er sich mit vielen Berufskollegen.

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