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Raps

Frost ausgerechnet zur Blüte

Rapsblüte
Michael Ammich
am
11.05.2017

Öllingen - Der Raps gilt als Ackerkultur mit erhöhtem Anbaurisiko, das haben die späten Fröste im Frühjahr einmal mehr gezeigt.

Die Preisschwankungen an den Börsen taten ein Übriges, dass sich die deutsche und bayerische Winterraps-Anbaufläche in den vergangenen Jahren beständig reduzierte. Nahmen die Rapsfelder 2013 im Freistaat noch eine Fläche von 130 000 ha ein, so waren es 2015 nur mehr 104 000 ha – ein Rückgang um 20 %. Auf der Schwäbischen Alb, wie hier bei Öllingen im Alb-Donau-Kreis, gibt es sie noch reichlich, die gelben Rapsfelder, die einen leuchtenden Akzent in der Kulturlandschaft setzen und einen wichtigen Beitrag zur Versorgung mit heimischem Eiweißfutter leisten. Allerdings müssen die Bauern jetzt bangen, dass der Wintereinbruch im April die Kreuzblütler nicht stärker geschädigt hat. Er hat Raps nämlich genau zu seiner Blütezeit getroffen.

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