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Bodenprobenahme

Schwäbischer Erfindergeist

Michael Ammich
am
06.10.2016

Feldheim - Mit seinem „Bodenprobenhamster“ hat Josef Sappler aus Feldheim im Landkreis Donau-Ries ein kostengünstiges Gerät entwickelt, mit dem das mühsame Ausstechen von Bodenproben per Hand überflüssig wird.

Erfinder des Bodenprobehamster

Seine Erfindung hat der Tüftler und Milchviehhalter sogar patentieren lassen. Das Proberohr mit seiner gehärteten und auswechselbaren Spitze lässt sich mittels Adapter entweder am Frontlader oder an der Ackerschiene eines Schleppers befestigen. Um es in den Boden zu drücken, sind doppelwirkende Hydraulikzylinder erforderlich. „Mit dem Bodenprobenhamster kann der Landwirt bequem von seinem Schleppersitz aus die Proben stechen“, erklärt Sappler. Das Proberohr sammelt auf jedem Schlag 10 bis 15 Einstiche. Bereits seit einem Jahr vertreibt Sappler seine selbst hergestellten Bodenprobenhamster inklusive Adapter zum Stückpreis von 199 €. Das Gerät ist bereits auf einigen Betrieben im Einsatz. Allerdings funktioniert es nicht auf extrem nassen oder trockenen, auf moorigen, sehr steinigen, felsigen oder schieferreichen Böden.

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